Guten Morgen allerseits,
ne Nacht drüber geschlafen und die Entscheidung war richtig, zumindest für uns. In der Timeline von DP stellt es sich jetzt so dar, als wären wir beleidigte Spieler, die eine Regeländerung nicht akzeptieren wollen. So ist es aber keineswegs, andere Gründe wiegen da schwerer. Zuallererst wird aus meiner Sicht nicht mit den Usern gearbeitet, ihnen werden Änderungen vorgesetzt die erst im Nachhinein kommuniziert werden. Grundlegende Änderungen der Spielmechanik sollten vorher angekündigt werden und nicht erst mit Inkrafttreten. So wurde bisher oft verfahren, Neues implementiert, die Information darüber kommt am nexten Tag. Dass sich User hier übergangen fühlen und sich beschweren ist normal. (Zu eurem Glück blieben die Diskussion im Spiel und sind nicht zu FB oder Twitter durchgeschwappt.) Und zunext sah es auch so aus, als wolle man zuhören. Leider sah es nur so aus und schon am nexten Tag war das vergessen. Ja, ihr habt ein User-Treffen geplant, macht das mal. Und hört zu, denkt über ihre Anliegen nach. Sie sind Euer Kapital! Das wird allerdings das fehlende regulierende Eingreifen bei offenen Beleidungen gegen User kaum wett machen. Nach Wochen mit einem Post um gepflegten Umgang bitten, wenn die Betroffenen das Handtuch geworfen haben, ist zu spät. Zu spät war es wohl auch für die Korrektur von Betrug. Ja, ihr habt die Lücke geschlossen und ich finde die Lösung sehr gut. Dass aber die zu unrecht gewährten Boni für Freundschaftswerbung von Fake-Accounts nicht wieder zurückgenommen werden können, ist Quatsch. AGB hin oder her, ihr habt von fleißigen, aktiven Usern die Bitte um Korrektur erhalten, Euch war es egal. Falschspieler mit 7 toten Accounts im Schlepptau wiegen für Euch mehr, als Nutzer, die Euren Dienst so nutzen, wie er gedacht ist. Ich habe Dailyplaces gern genutzt, und es hat Spaß gemacht. Als User bin ich aber frei in meiner Entscheidung zu gehen, wenn es nicht mehr so ist. Bei aller Kritik sollt ihr hieraus auch Anregungen ziehen, dann wirds vielleicht wieder ein Dienst, der Spaß macht. Wir sind raus!Ich habe immer weitere Reisen unternommen, um Anneke van Giersbergen in den letzten Jahren live erleben zu können. Und auch diesmal war es nicht direkt vor der Haustür. Vielmehr ging es nach Würzburg, wo Anneke neben Petter Carlsen die britische Band Anathema supporten sollte.
Natürlich hatte ich mich über den Ablauf der vorangegangenen Shows informiert und Videos auf Youtube geschaut. Und doch sollte es anders sein.Beim letzten Song von Petter Carlspn wurde zu bereits vorher erschienenen Danny Cavanagh auch Anneke auf die Bühne gebeten. Ich brauche wohl nicht betonen, dass nach ca. einem Jahr seit dem letzten Konzert mein Puls auf 200 war..Nach diesem gemeinsamen Auftritt war es an Anneke, das bisher recht spärlich besuchte deutsche Publikum zu überzeugen. Und das gelang, die Besucher rückten auf und Köpfe nickten. Die neuen eigenen Songs kamen gut an. Mit The Gatherings Locked Away hatte sie dann alle gefangen. Doch schon nach dem gemeinsam mit Danny und Petter interpretierten Electricity war Schluss. Immerhin hatte ich 25 Minuten bekommen, was ich regelmäßig brauch. Hoffentlich gibts das in Kürze wieder, dann vielleicht mit der kompletten Besetzung von Agua de Annique..Eigentlich hätte ich ja inzwischen Android 2.2 aka Froyo für mein HTC Legend erwartet, das lässt aber sicher etwas auf sich warten. Von dieser Aktualisierung sollten ein paar Kleinigkeiten behoben werden, die manchmal zu verzogener Miene und gelegentlich sogar zum Ausstoß eines kleinen Fluches führten.
Besonders ärgerlich waren die Verbindungsabbrüche bzw. scheinbares Hängenbleiben der Internet Verbindungen. Lag es am Zellenwechsel oder an Schwankungen durch Fortbewegung, manchmal wollte trotz vollem Netzausschlag einfach kein Bit wandern. Als Workaround diente das Widget zum An- und Ausschalten des mobilen Internets. Verbindung trennen und nach kurzem Warten wieder einschalten. Danach ging es wieder. Inzwischen fand dieser Schritt sogar zwischen Schreiben und Senden von Tweets oder Emails statt.Das ich das alles in Vergangenheitsform schreibe, verdanke ich dem Update 1 von Android 2.1 für mein Legend. Sämtliche Verbindungsprobleme treten seit dem Update in der letzten Woche nicht mehr auf. Wunderbar.Was mich ebenfalls erfreut, dass diesmal nicht mal zehn Tage zwischen Release des Updates durch HTC und der Freigabe durch Vodafone für mein gebrandetes Gerät vergangen sind. Das wünsche ich mir auch für das immernoch erwartete Froyo..Man ist unterwegs, natürlich hat man seine Freunde und Follower immer dabei und genießt es, jederzeit "on" zu sein. Doch halt, jederzeit? Wie oft schon habe ich mit einem Schmunzeln aber auch Verständnis von der Jagd nach Strom im ICE oder der nexten Bar, Club usw. gelesen. Denn was nutzen uns die kleinen Begleiter, unsere Androiden und iPhones, wenn sich die Energie im Akku verflüchtigt hat?
Und genau das passiert natürlich immer dann, wenn man auf nem Konzert steht, etwas Teilenswertes passiert oder man kurz vorm Heben des nexten Schatzes steht. Für genau diese Momente wäre doch mobiler Strom für die kleinen mobilen Stromfresser verdammt nötig. Kurz nach der Anschaffung meines HTC Legend hab ich mich daher informiert und nach einer Lösung für mein Problem gesucht.Dabei haben sich einige Kandidaten gezeigt, die meisten aber eher unbrauchbar. Zum Teil hatten die Kommentare zu Batteriepacks und Ähnlichen von zerstörten Telefonen gesprochen, meist wegen fehlender Elektronik wie Überspannungsschutz. Am Ende blieb ein externer mobiler Akku übrig, bei dem die Bewertungen stimmten und die technischen Daten passend dimensioniert waren.Der Just Mobile Gum Pro hat mit seinen 4400 mAh ordentlich Power und ist dank USB Port universell einsetzbar. Aufgeladen wird er selbst auch per USB und kann danach als kleines Kraftwerk mit auf die Reise gehen. Für meinen letzten Trip nach London kam ich ohne Adapter für die dortigen Steckdosen aus. Ganze drei Mal konnte ich mein Legend voll aufladen. Und damit überstand ich die ganze Reise und musste nirgends länger als gewünscht verweilen, weil mein Telefon unterwegs in der Tasche lud.Zum Preis von um die 40 Euro habe ich mir so ein bischen Freiheit gekauft und sehe den kommenden Festivals und Reisen entspannt entgegen.Ich fahr ja viel und eigentlich auch gern mit der Bahn. Und irgendwie hab ich mich auch dran gewöhnt, dass nicht immer alles reibungslos oder gar pünktlich abläuft. Und ich reg mich nicht mehr jedes Mal auf, zumindest nicht öffentlich, im Gegenteil, wenn mal was echt gut läuft, sag ichs gern laut.
Heute gibts aber kein Lob. Wenn ich ein Onlineticket kaufe, kann ich die Anzahl der Reisenden angeben. Und auch, welcher der Mitfahrer eine Bahncard hat, welche Stufe, welche Klasse. Und ich bekomme dann ein Ticket für alle Mitfahrer auf ein Identifikationsdokument. Klar, denn eine zweite Bahncardnummer kann ich auf dem Buchungsweg nicht eingeben. Bei unterschiedlichen Stufen der Bahncard bekomme ich mehrere Seiten mit passenden Tickets, aber immernoch alle über meine Bahncard zu identifizieren.Soweit kein Problem, das taucht erst in Form des unfreundlichen Schaffners auf, der das Ticket ausnahmsweise(!) anerkannte, mir den Fehler der Buchung aber barsch unter die Nase hielt. Meine Bahncard würde gesperrt und ich solle doch nicht diskutieren. Mit dem Ticket für unterschiedliche Bahncards und nur einer zur Identifikation dürfe ich nicht fahren, ich hätte einzeln buchen müssen. Hier hätte ich aber spätestens bei der Reservierung mehr gezahlt.Also wie nun, liebe Bahn, kann ich Tickets für mehrere Personen gleichzeitig buchen, wie es Deine Webseite ermöglicht, oder darf ich beim nexten Mal, vielleicht ja schon auf den Rückweg wegen ungültiger Fahrkarte nachzahlen?Und muss ich mich für 190 Euro von Deinem Angestellten anpflaumen lassen? - Ich denke nicht!Das HTC Legend ist ein tolles Android Smartphone, das steht außer Frage. Allerdings haftete ihm von Beginn an ein Mangel an. Wegen eines Fehlers in der Firmware wird die Kamera des Telefons nicht korrekt als solche bekanntgegeben, was der Funktion nicht schadet aber im Android Marketplace erhebliche Einschränkungen bringt. Applikationen, die die Kamera als Abhängigkeit deklarieren, werden ausgeblendet und stehen damit nicht zur Verfügung.
HTC hat diesmal recht schnell reagiert und ein sogenanntes Over The Air (OTA) Update bereit gestellt. Ein OTA Update wird direkt übers Netzwerk verteilt und steht damit ohne den Umweg eines Downloads zur Verfügung. Das war bereits vor über einer Woche. Seit dem prüfe ich auf Updates mit dem immer gleichen Ergebnis: kein Update verfügbar. Und zwar weil Vodafone, in deren Shop ich das Gerät zum vollen Preis vertragsfrei gekauft habe, das Update nicht freigibt.Natürlich habe ich über das Kontaktformular auf vodafone.de nachgefragt, wann denn das Update erscheinen wird. Nach drei Tagen erhielt ich eine allgemein gefasste Antwort über die Handhabung von Updates bei Vodafone. Demnach werden Updates zunext auf Verträglichkeit mit dem Vodafone Branding den Vodafone Services geprüft, bevor sie auf der Homepage zum Download gestellt werden. Termine könne man nicht nennen.Auf die zweite Nachfrage an @vodafone_de bekam ich immerhin die Information, dass das Update "in der Mache" sei. Auch hier wieder kein Termin, nur der Hinweis auf technische Prüfung. Die Vodafone Services sind mir aber egal, ich möchte den Market uneingeschränkt nutzen können.Nach über einer Woche warte ich also immer noch auf Freigabe des verfügbaren Updates für ein Gerät, das ich für über 400 Euro bei Vodafone gekauft habe. Ein Feature des Gerätes kann nicht vollständig genutzt werden, obwohl das Problem für Nicht-Vodafone-Kunden bereits behoben wurde. Ich fühle mich hier als Kunde zweiter Klasse.Mit den HTC Legend und seinem OS Android hat bei mir nun auch die Vielfalt an Apps auf dem Mobiltelefon Einzug gehalten. Und damit werden Empfehlungen und gewisse Erfahrungen nötig, um den Überblick zu behalten und die für sich richtige App auszuwählen. Eine Hauptanwendung für mich ist Twitter auf dem Telefon, daher beleuchte ich heute meine Wahl des zugehörigen Clients.
Das mitgelieferte Peep von HTC ist nicht zu gebrauchen, zumindest nicht für mich, ich erwarte da doch etwas mehr Funktionen und eine Basis an Komfort, die mir Peep nicht bieten konnte. Im Zusammenspiel mit Friendstream mag der Client noch nutzbar sein, aber auch das hab ich nicht aktiv in Gebrauch. Also weg mit dem grünen Vögelchen. Nachdem ich Twidroid für das Legend nicht im Market finden konnte (liegt wohl an nem Problem mit der Kamera, wird nicht als solche erkannt im Market. Ein Update soll dieses Problem zeitnah lösen http://is.gd/bCmWQ Danke an @c_pe für den Hinweis), installierte ich Seesmic for Android. Das Tool hatte ich dann auch ne Weile in Benutzung. Es kann mehrere Accounts verwalten, bietet Schnellzugriff auf Timeline, @-Replies und DMs sowie das eigene Profil. Die anderen Funktionen verstecken sich hinter dem Menu-Button. Das Menu muss also zum Schreiben eines neuen Tweets immer erst geöffnet werden. Conversations, Notifications und Listen funktionieren natürlich ebenso wie die Anzeige der Profile von Usern und deren Followern usw. Allerdings sind die Wege häufig etwas weiter und man kommt immer nur schrittweise zurück. Man geht also den gleichen Weg zurück, den man gekommen ist. Links und Bilder werden quasi intern geöffnet, wobei Webseiten natürlich schon an den Browser weitergereicht werden, über den Zurückbutton navigiert man aber immer noch in Seesmic. Bilder von TwitPic oder Yfrog werden in einem eigenen Bildbetrachter geöffnet, der Verkleinerungen nur über Buttons zulässt, und auch das nur begrenzt. Man muss also immer scrollen, um den kompletten Bildinhalt zu sehen. Multitouch funktioniert hier nicht. Kippt man in dieser Ansicht das Telefon, wird das Bild auch im Querformat angezeigt, allerdings wird hier wieder das ganze Bild neu geladen.Außerdem werden z.B. Twitpics im Vollmodus geöffnet, was natürlich mehr Traffic erfordert und das Bild noch größer anzeigen als nötig. Trotz kleinerer Mängel war ich aber mit Seesmic recht zufrieden, bis mir von @svenkaemper das Tool Twicca empfohlen wurde. Im Market vorhanden wurde es gleich installiert. Schlicht, schick und dunkel kommt es daher. Man merkt, dass Designer am Werk waren. Aber auch die Benutzbarkeit wurde bedacht. So befinden sich am unteren Displayrand kontextsensitiv vier Icons für die häufigsten Funktionen, inklusive Tweet verfassen und Timeline nachladen. Damit wird die Bedienung simpel und übersichtlich. Diese Shortcuts bietet auch das Widget, welches sich auf einen der Android Startbildschirme ziehen lässt. Trotz der einfachen Bedienung kann man bei Twicca unheimlich viele Dinge einstellen, natürlich auch Aktualisierungsintervalle und Benachrichtigungen. Diese vielfältigen Einstellungen zeigen dann auch unter der Haube, was der Client alles noch so kann. So lässt sich einstellen, dass man beim Neuladen der Timeline an der Stelle bleibt, wo man zuletzt gelesen hat, äußerst praktisch. Und nicht nur in den Einstellungen, auch in den Kontextmenüs bieten sich vielzählige Optionen. Zu quasi jedem aktiven Element in einem Tweet lassen sich Aktionen auswählen. Twicca beherrscht Listen, zeigt Conversations an, hat volle Twitter Search Integration inclusive Saved Search und Trending Topics, diese mit Presets für die letzte Stunde, den Tag und die Woche. Es lassen sich in der Timeline Tweets und damit User markieren, an die man den Reply ohne manuelle Eingabe des Usernamens schreibt. Eine Art Adressbuch für User ist auch vorhanden, mit Eingabe des @ öffnet sich ein Dialog mit Vorschlägen. Damit sind fehlgeleitete Tweet quasi ausgeschlossen. Bilder zeigt Twicca direkt als Layer über der Timeline an, in einer Ansicht, die das ganze Bild komplett zeigt, Zoomen ist allerdings nicht möglich. Dafür ist ein Shortcut zur Bildseite im Netz vorhanden, wo dann natürlich die im Browser üblichen Möglichkeiten zum Vergrößern bestehen. Gesendet werden Bilder per default an Yfrog, um TwitPic zu nutzen, muss ein Plugin installiert werden. Das hab ich natürlich gemacht und bin freudig überrascht gewesen, dass hier der Text direkt zum Bild bei TwitPic gespeichert wird. Das können die wenigsten der Android Twitter Clients. Kommen wir nun zu einem Highlight im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich der Möglichkeit, User mit Highlights zu versehen. Per Kontextmenu kann man bestimmten Usern eine von sechs Farben zuweisen, um sie in der Timeline hervorzuheben. Wie ich finde eine sehr praktische Funktion, so kann man im sehr flüssigen durchscrollen gleich erkennen, ob Nachrichten von persönlich besonders wichtigen Verfolgten dabei sind. Insgesamt fühlt sich Twicca flüssiger und schneller an als Seesmic, was allerdings auch ein subjektiver Eindruck sein kann, gefördert durch den hellgrünen Fortschrittsbalken im Header. Wer also nur einen Account bedient, ist mit Twicca bestens bedient, ansonsten stellt Seesmic eine gute Alternative für User mit mehreren Accounts dar.